
+++ Neuer Gruppenstart im Januar 2027 – für eine Platzanfrage kontaktieren Sie mich gerne +++

Susanne Marquardt
Therapeutin
Körperorientierte Therapiegruppe Hamburg
Körper (er)Leben: vom Wissen zum Fühlen
Die Wiederentdeckung des fühlenden Körpers in einem unterstützenden Umfeld öffnet die Tür zur Wiederentdeckung des Selbst.
Es ist eine Sache, in der Einzeltherapie etwas zu verstehen. Eine ganz andere ist es, das Verstandene im Kontakt mit anderen zu erleben und zu fühlen. Bei meiner körperpsychotherapeutischen Gruppe „Körper (er)Leben: vom Wissen zum Fühlen“ wenden wir uns genau diesem Prozess zu. In einem geschützten Erfahrungsraum haben Sie die Freiheit, Ihre eigene Wahrheit durch Ihren Körper zu erspüren und in der Beziehung zu anderen lebendig werden zu lassen. Wie fühlt es sich an, eigene Grenzen wahrzunehmen und ihnen im Handeln zu folgen? Wie lässt sich der Körper als Instrument nutzen, um Erstarrtes wieder ins Fließen zu bringen oder auszudrücken? Wie ist es, sich über den Körper mit seinen Gefühlen rückzuverbinden und sich zunehmend in sich selbst zuhause zu fühlen?
Der Körper ist eine Brücke zu unserem inneren Erleben. In der Gruppe folgen wir dieser Körperspur zu unseren Gefühlen und Bedürfnissen ebenso wie zu vertrauten Schutz-, Spannungs- und Haltemustern. Wie können wir Zuschreibungen, die uns einpanzern lösen? Wie können wir unseren Körper von alten Lasten befreien und zu einem Gefühl der Lebendigkeit finden? In unserem Körper liegen nicht nur die Spuren dessen, was wir erlebt haben. Wir finden in ihm auch die Impulse uns aufzurichten, uns abzugrenzen, auf jemanden zuzugehen, uns zurückzuziehen, zu atmen, uns zu bewegen und unserem Erleben Ausdruck zu geben. Gleich welche Verletzungen wir erfahren haben, in uns bleibt ein unversehrter Kern, den wir uns über den Körper wieder annähern können.
Körperpsychotherapie – den Körper in den therapeutischen Prozess einbeziehen
Im Mittelpunkt der Jahresgruppe steht die körperpsychotherapeutische Prozessarbeit. Das heißt, es wird nicht nur über das eigene Erleben gesprochen, sondern der Körper selbst wird durch Erforschungssequenzen in den therapeutischen Prozess mit einbezogen – mit all seinen Empfindungen, Mustern, Impulsen und Ausdrucksmöglichkeiten. Wir folgen dem, was sich zeigt: einem Atem, der plötzlich stockt, einer Spannung, einer Bewegung, die entstehen möchte, einem Impuls, sich aufzurichten, zurückzuweichen, Raum einzunehmen oder Kontakt zu suchen.
Dabei geht es nicht darum, etwas Bestimmtes zu erreichen oder „richtig“ auszuführen. Vielmehr widmen wir uns der Prozessarbeit mit einer Haltung, die ich gerne als innere Haltung des Erlaubens bezeichne: Alles, was ist, darf sein.
Ein Jahr für Ihren Körper und Ihr Erleben
Bei zehn vierstündigen Gruppenterminen und zwei Intensivwochenenden geben wir dem gemeinsamen Prozess über ein ganzes Jahr Zeit und Raum. Manchmal steht dabei das eigene innere Erleben im Vordergrund, manchmal die Begegnung mit einem anderen Menschen. Mal braucht es Bewegung und Ausdruck, mal Stille und ein behutsames Wahrnehmen dessen, was gerade da ist. Daher wechseln sich gemeinsame Erfahrungssequenzen mit individueller körperpsychotherapeutischer Prozessarbeit und dem Austausch in der Gesamtgruppe ab.
Die feste Zusammensetzung der Gruppe ermöglicht es dabei, dass über die gemeinsame Zeit zunehmend Vertrauen, Sicherheit und Verbundenheit entstehen können – und damit ein Raum, in dem auch tiefere persönliche Prozesse ihren Platz finden dürfen.
Inhaltliches
Für wen ist die körperpsychotherapeutische Jahresgruppe geeignet?
Die Jahresgruppe richtet sich insbesondere an Menschen, die auf ihrem persönlichen Weg bereits Erfahrungen mit Psychotherapie oder persönlicher Selbsterfahrung gesammelt und vieles über sich verstanden haben – und die nun neugierig darauf sind, dieses Wissen auch körperlich und emotional erfahrbar werden zu lassen.
Vorerfahrungen mit Körpertherapie sind nicht erforderlich. Die Gruppe ist eine Einladung an alle, die bereit sind, sich auf das eigene körperliche Erleben und auf einen verbindlichen Gruppenprozess einzulassen.
Sie kann besonders passend sein, wenn Sie sich danach sehnen …
- einen lebendigeren Zugang zu Ihrem Körper und Ihren Gefühlen zu finden,
- eigene Bedürfnisse, Grenzen und Impulse deutlicher wahrzunehmen,
- vertraute Schutz- und Beziehungsmuster nicht nur zu verstehen, sondern auch körperlich zu erforschen,
- mehr Sicherheit im Kontakt mit sich selbst und anderen zu entwickeln,
- Ihre Fähigkeit zur Selbstregulation zu vertiefen und
- wieder stärker mit Ihrer Kraft und Ihrer Lebendigkeit in Verbindung zu kommen.
Welche Inhalte erwarten Sie in der körperorientierten Therapiegruppe?
Über das gemeinsame Jahr hinweg wenden wir uns unterschiedlichen Themen unseres körperlichen, emotionalen und zwischenmenschlichen Erlebens zu. Sie gehen fließend ineinander über oder überschneiden sich und werden in ihrer Reihenfolge und Gewichtung von mir an die jeweils aktuellen Gruppenprozesse angepasst. Da sie so etwas wie die Eckpfeiler oder Stationen unseres gemeinsamen Weges bilden, möchte ich Ihnen einige der Themen bereits hier näher vorstellen. So können Sie sich ein besseres Bild von diesem Weg machen und Ihrer Reiselust und Aufbruchsstimmung Nahrung geben.
Ausdrucksblockaden und Spannungsmuster
Unser Körper drückt unser Innenleben aus. Das beginnt im Gesicht bei einem frohen Lächeln oder der wütenden Zornesfalte. Sind wir angespannt, ziehen wir die Schultern hoch, sind wir wachsam, neigen wir den Kopf. Doch wo geht es nicht? Wo sind Gefühle eingefroren? Wo haben wir Impulse unterdrückt, weil sie uns verboten waren oder sie uns in Gefahr gebracht hätten, sodass körperliche Spannungsmuster entstanden sind? In der Gruppe erforschen wir intensiv die Spannungsmuster und Ausdrucksblockaden unserer Körper. Was für Haltemuster sind entstanden und wie wirken sich diese heute auf unser Innenleben aus? Welche Überzeugen unterbrechen unsere Lebensenergie? Die Erkenntnisse und Erfahrungen, die wir aus diesen Fragen mitnehmen, sind ein wichtiger Schritt auf unserem gemeinsamen Weg hin zu einem offenen Fluss der Lebensenergie und einer befreiten Ausdruckskraft des Ich.
Ausdruckskraft
Häufig haben wir „verlernt“, unsere Impulse wahrzunehmen, ihnen zu vertrauen und Ausdruck zu verleihen. Um es wieder „neu zu lernen“, braucht es Raum und Übung. Dafür ist die Arbeit in einer Gruppe besonders hilfreich. Hier können wir uns in einem sicheren, wohlmeinenden und mitfühlenden Umfeld erproben und Erlerntes festigen. Dabei führen uns unter anderem folgende Fragen:
- Was ist mein Lebensausdruck?
- Wie kann ich spontanen Ausdrucksimpulsen folgen?
- Was möchte sich durch mich ausdrücken?
- Wie entdecke ich meine Kreativität wieder?
Gefühle und Bedürfnisse
Oft haben wir den Zugang zu unseren Gefühlen verloren. Zum Beispiel, weil wir sie in bestimmten Situationen nicht bewältigen konnten und uns zum Selbstschutz von ihnen abtrennen mussten. Oder weil wir Vorstellungen oder Erwartungen gerecht werden wollen, und gelernt haben, dass unsere Gefühle dafür „falsch“ sind. Dabei sind Gefühle nichts anders als Energie. Wenn wir sie unterdrücken, trennen wir uns von dieser Energie ab und fühlen uns weniger lebendig. Erst durch unser Fühlen empfinden wir Ganzheit. Zusätzlich sind Gefühle eine wichtige Spur zu unseren Bedürfnissen, zu unseren Grenzen, zu unserer Verletzlichkeit.
Unser Körper ist das Gefäß aller Gefühle. Daher können wir uns über unseren Körper an unsere Gefühle annähern. Man kann auch sagen: Der Körper ist die Brücke zu unserem Fühlraum. Auf dem Weg über diese Brücke begleiten uns in der Gruppe Fragen wie:
- Was gibt es für Gefühle?
- Wo fühle ich was?
- Wie finde ich zurück zu mir als fühlendes Wesen?
- Wie kann ich meine Gefühle durch mich hindurchfließen lassen, ohne dass sie mich überwältigen?
- Wie kann ich meine Gefühle als Kompass für meine Bedürfnisse lesen?
- Wie kann mich meine Verletzlichkeit stark machen?
Grenzen
Wir alle haben eigene Grenzen. Unsere Körpergrenze ist die Haut – sie ist die Grenze zwischen unserem inneren Sein und der Außenwelt. Darüber hinaus gibt es unsichtbare Grenzen. Sie umschließen einen Wohlfühlraum, in dem wir uns intakt und mit uns selbst sicher fühlen. Dieser persönliche Wohlfühlraum ist wie ein Puffer zwischen uns und der Außenwelt und hilft uns die Interaktionen mit anderen Menschen und der Welt zu regulieren. Oft spüren wir diese Grenzen jedoch nur auf eine diffuse, unbewusste Art und Weise und dann passieren leicht Grenzverletzungen. Um sich vor solchen Verletzungen zu schützen, ist es wichtig, sich der eigenen Grenzen bewusst zu sein und sie zu achten. Auf dem Weg dorthin fragen wir uns in der Gruppe unter anderem:
- Was ist mein Wohlfühlraum? Wo ist es mir zu nah, wo zu fern?
- Wie schütze ich meine Grenzen?
- Wie kann ich gleichzeitig ganz bei mir und trotzdem in Verbindung mit anderen Menschen sein?
Kraftquellen
Häufig sind wir uns der Fülle der Kraftquellen in uns gar nicht bewusst. Statt sie zu nutzen, fokussieren wir uns auf das, was uns fehlt, was nicht funktioniert oder schmerzt. Das ist nur menschlich. Dennoch sind diese Kraftquellen in uns jeden Moment da. Aus ihnen sprudelt all die Energie, Freude und Leichtigkeit, die wir dringend brauchen, um mit den Herausforderungen und Hürden des Alltags angemessen umgehen zu können. Doch wo und wie finden wir diese Kraftquellen? Das erkunden wir in der Gruppe mit dem Hauptaugenmerk auf unsere Körperkraftquellen. Durch Übungen und regelmäßiges Vertiefen können wir sie uns neu erschließen und widerstandsfähiger werden. Dadurch kann das, was schwer ist, leichter und das, was eng ist, weiter werden.
Selbstwahrnehmung und Körpergewahrsein
Durch das Bewusstsein für unseren Körper erleben wir die Fähigkeit, im Moment präsent zu sein, mehr vom Moment erfassen und auf unsere Intuition hören zu können. Oft haben wir das im Laufe unseres Lebens verlernt, weil wir die Ansprüche und Vorstellungen von außen verinnerlicht und über unser eigenes, wahres Inneres gelegt haben. Oder weil wir uns von einem zu schmerzhaften Erleben abtrennen mussten. Wenn wir uns selbst wieder in unserem Körper wahrnehmen, können wir unser wahres Ich (wieder-)entdecken.
Gabriele Plesse-St.Clair, eine meiner Lehrerinnen, sagte mal: „Präsenz ist unsere größte Kraft.“ Um uns die Kraft dieser Präsenz zu erschließen, beantworten wir uns im Gruppenverlauf Fragen wie:
- Wie bin ich mit meinem Körper in Kontakt?
- Wie fühle ich mich in meinem Körper?
- Wer bin ich in meinem Körper?
- Wie kann ich mit meinem Körper besser in Kontakt kommen? Welche Instrumente gibt es dafür?
- Was braucht mein Körper?
- Was ist mein Rhythmus? Habe ich mich angepasst an andere? Lebe ich meine Frequenz?
- Wo und wie finde ich in mir meinen inneren Beobachter, mein wahrnehmendes Ich?
Selbstregulation
Selbstregulation ist eine Kraft, die jedem von uns innewohnt. Es ist die angeborene Fähigkeit, uns jederzeit körperlich, emotional, und sozial so verhalten zu können, dass wir langfristig im Gleichgewicht bleiben. Dabei geht es nicht darum, bestimmte Gefühle weg zu regulieren, sodass wir sie nicht mehr fühlen müssen. Vielmehr müssen wir das Fühlen zulassen können, um zu spüren, was wir brauchen. Das üben wir in der Gruppe mit einer breiten Palette an Methoden und Techniken, sodass jeder und jede das für sich richtige finden und am Ende folgende Fragen beantworten kann:
- Wie spüre ich, wenn mein Stresspegel beginnt zu steigen?
- Was tut mir in dem Fall gut? Was brauche ich dann in mir, von mir?
- Welche Techniken helfen mir frühzeitig wahrzunehmen, wenn ich aus dem Gleichgewicht gerate?
- Was hindert meine Kraft zur Selbstregulation daran, aktiv zu werden?
- Wie kann ich körperlich wieder runterfahren?
„Menschen beginnen in dem Moment zu heilen, wo sie sich gesehen und verstanden fühlen.“
– Verena König
Welche Techniken und Methoden fließen in die Gruppenarbeit ein?
Ich begleite und leite die Gruppe mit Methoden aus der Orgodynamik, Biodynamik, Achtsamkeits- und Bewusstseinsarbeit. Je nach Thema und Verlauf des Gruppenabends können verschiedene köperpsychotherapeutische Techniken in den Prozess einfließen und neue Erfahrungsräume öffnen, zum Beispiel:
- Vegetotherapie: körperpsychodynamische Arbeit mit inneren Konflikten und den darin enthaltenen Körperbotschaften- und impulsen
- Atemarbeit: bewusstes Erforschen und Einbeziehen des Atems
- Sanfte Körperarbeit: Körperspür- und Wahrnehmungssequenzen
- Körperpsychotherapeutische Prozessarbeit: Wahrnehmen, Erforschen und Ausdrücken von Gefühlen, inneren Bewegungen und Körperimpulsen
- Arbeit mit körperlichen Spannungs- und Haltemustern: Erforschen von Erfahrungen, Gefühlen und Schutzmustern im Körper
- Bewegungs- und Ausdrucksarbeit: innerem Erleben über Bewegung, Haltung, Stimme und körperlichen Ausdruck Raum geben
- Körperorientierte Regulationsarbeit: Unterstützung der Selbstregulation und des autonomen Nervensystems
- Embodiment: Übungen zur Verkörperung, also der Wechselwirkung zwischen psychischen Prozessen und Körper (Gedanken, Empfindungen und Gefühle dürfen über den Körper und in Körperhaltungen sichtbar werden; Körperhaltungen und Gesten wirken auf psychische Prozesse)
- Berührungssequenzen, Selbstberührungssequenzen
- Kreative Trance und Imagination
- Körperpsychotherapeutische Kontakt- und Begegnungsübungen
- Prozessorientiertes Erforschen zu zweit, in Kleingruppen und in der Gesamtgruppe
„Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und im Herzen
seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht.
Solange er nicht zulässt, dass seine Mitmenschen an seinem
Innersten teilhaben, gibt es keine Geborgenheit.
Solange er sich fürchtet, durchschaut zu werden,
kann er weder sich selbst noch andere erkennen – er wird allein sein.“
– Hildegard von Bingen
Reinhören und ausprobieren
Wenn Sie einen Eindruck von meiner Arbeit bekommen möchten, hören Sie sich gerne einen Impulsvortrag von einem Gruppenabend an oder probieren Sie eine Körperspürsequenz aus. Dafür melden Sie sich einfach für den Newsletter an und wählen aus, was Sie erhalten möchten. Sie bekommen die Aufnahmen dann per SwissTransfer mit einem Downloadlink zugesendet.
Newsletter
In meinem Newsletter informiere ich drei bis vier Mal im Jahr über Neuigkeiten zu meinen Gruppen. Bei Interessen melden Sie sich gerne an. Mit einer kurzen Nachricht an mich können Sie den Newsletter jederzeit wieder abbestellen.
Organisatorisches
Wann und wo findet die körpertherapeutische Gruppe statt?
Für die Gruppe „Körper (er)Leben“ treffen wir uns in einem großzügigen, freundlichen Raum mit warmem Holzboden in Hamburg-Volksdorf. Die Gruppe beginnt im Januar und findet ungefähr einmal im Monat statt. Vor der Sommerpause kommen wir zu einem ersten Intensivwochenende zusammen, um dem gemeinsamen Prozess in einem größeren Zeit-Raum mehr Freiheit und Intensität zum Fließen schenken zu können. Nach der Pause geht es mit einzelnen Gruppenabenden weiter bis zu einem weiteren Intensivwochenende am Jahresende. Bei diesem zweiten Wochenende haben wir noch einmal die Gelegenheit, einzelne und gemeinsame Prozesse zu vertiefen, Erfahrenes zu reflektieren und Gelerntes zu festigen. Wir schließen die Gruppe mit einem letzten Gruppenabend im Dezember.
An den insgesamt 10 Einzelabenden treffen wir uns:
Freitag 17 bis 21 Uhr
An den Intensivwochenenden treffen wir uns:
Freitag 17 bis 21 Uhr
Samstag 10 bis 20 Uhr, inklusive 2 Stunden Mittagspause
Sonntag 10 bis 14 Uhr
Die Mittagspause am Samstag bietet Raum zur freien Verfügung und zur Selbstverpflegung. Dafür gibt es in den Räumlichkeiten eine Küche sowie Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants im Zentrum von Volksdorf.
Gruppentermine 2027
29. Januar
26. Februar
02. April
30. April
28. Mai
25. bis 27. Juni
Sommerpause
27. August
24. September
29. Oktober
12. November
26. bis 28. November
03. Dezember

Wie viel kostet die körperorientierte Therapiegruppe?
Die körpertherapeutische Gruppe ist eine reine Privatleistung und kann nicht über die Krankenkassse abgerechnet werden. Die Abrechnung erfolgt direkt zwischen Ihnen und mir; die Rechnungsstellung erfolgt monatlich.
Die Kosten für einen Gruppenabend betragen 75,00 Euro / 4 Stunden.
Die Kosten für ein Intensivwochenende betragen 290,00 Euro.
Ihr Weg in die Jahresgruppe
Persönliches Kennenlern- und Erstgespräch
Eine Jahresgruppe lebt von einer festen Zusammensetzung. Erst dadurch kann über die gemeinsame Zeit ein Raum entstehen, in dem Vertrauen, Sicherheit und zunehmend auch Tiefe wachsen dürfen. Mit Ihrer Anmeldung entscheiden Sie sich deshalb verbindlich für das gesamte gemeinsame Jahr.
Gerade weil diese Entscheidung eine gewisse Tragweite hat, ist mir ein ausführliches Kennenlern- und Erstgespräch vor jeder Anmeldung wichtig. In diesem Gespräch haben Sie die Möglichkeit, mich und meine therapeutische Haltung kennenzulernen und einen persönlichen Eindruck davon zu bekommen, wie ich arbeite. Wir schauen gemeinsam darauf, was Sie in die Gruppe führt, was Sie sich von der gemeinsamen Zeit wünschen und ob die körperpsychotherapeutische Jahresgruppe für Sie und Ihre momentane Lebenssituation ein passender Rahmen sein kann. Auf Wunsch kann auch eine kleine körperorientierte Erfahrungssequenz Teil unseres Gesprächs sein. So können Sie einen Eindruck davon bekommen, wie es sich für Sie anfühlt, den Körper in den therapeutischen Prozess einzubeziehen. Ebenso ist natürlich ausreichend Raum für Ihre Fragen.
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 95 Euro
Mir ist wichtig, dass Sie sich nicht vorschnell für ein ganzes Jahr entscheiden müssen, sondern nach unserem Gespräch das Gefühl haben, gut informiert zu sein und eine stimmige Entscheidung für sich treffen zu können. Nehmen Sie sich daher gerne etwas Zeit, um das Gespräch nachwirken zu lassen und zu spüren, ob Sie sich auf diesen gemeinsamen Weg einlassen möchten. Mit Ihrer Anmeldung haben Sie dann einen festen Platz in der Gruppe.
Häufig gestellte FRAGEN und ANTWORTEN
Was ist eine körperorientierte Therapiegruppe?
In einer körperorientierten Therapiegruppe steht der Körper als Weg zur Selbsterfahrung im Mittelpunkt. Über Bewegung, Atem und Wahrnehmung erforschen wir, was in uns lebendig ist. Gefühle, Spannungen und innere Muster werden über den Körper sichtbar und spürbar. So entsteht ein Zugang zu tieferer Selbstwahrnehmung, Heilung und Lebendigkeit und es werden Erfahrungen möglich, die über das rein gedankliche Verstehen hinausgehen.
Was ist der Unterschied zwischen Körpertherapie und Körperpsychotherapie?
Der Begriff Körpertherapie wird für sehr unterschiedliche Formen der Arbeit mit dem Körper verwendet. Dazu können Körperwahrnehmung, Bewegung, Atemarbeit, Entspannung und andere körperorientierte Erfahrungsangebote gehören. Nicht jede Form von Körpertherapie ist dabei zugleich Psychotherapie.
In der Körperpsychotherapie wird der Körper unmittelbar in den psychotherapeutischen Prozess einbezogen. Körperempfindungen, Atem, Haltung, Spannungs- und Haltemuster, Bewegungsimpulse und körperlicher Ausdruck können Hinweise auf Gefühle, Bedürfnisse, innere Konflikte, Beziehungserfahrungen und vertraute Schutzmuster geben und werden gemeinsam therapeutisch erforscht.
In meiner Jahresgruppe bildet diese körperpsychotherapeutische Arbeit die Grundlage. Körpertherapeutische Methoden sind dabei keine für sich stehenden Übungen, sondern bilden unterschiedliche Zugänge innerhalb eines therapeutischen Prozesses.
Wofür ist die Teilnahme an der körperorientierten Therapiegruppe in Hamburg hilfreich?
Die körperorientierte Therapiegruppe unterstützt Menschen, die sich von alten Mustern, inneren Spannungen oder emotionalen Blockaden befreien möchten. Sie ist besonders hilfreich bei Stress, Überforderung, dem Wunsch nach mehr Selbstverbundenheit oder wenn es schwerfällt, Gefühle zuzulassen. Der Körper wird zur Brücke zwischen innerem Erleben und Ausdruck im Außen.
Wie läuft eine körperorientierte Gruppensitzung ab?
Jede Sitzung bietet einen geschützten Erfahrungsraum mit angeleiteten Körperübungen, kurzen Impulsvorträgen, Achtsamkeit und Austausch. Alles geschieht im eigenen Tempo, es geht ums Wahrnehmen, nicht um Leistung.
Wie hilft die körperpsychotherapeutische Gruppe, vom Wissen ins Fühlen zu kommen?
Während andere Therapieformen vor allem über Gespräche wirken, bezieht die körperorientierte Arbeit den Körper aktiv mit ein. Daher wissen viele theoretisch, was ihnen guttun würde – können es aber nicht fühlen. In der körperorientierten Therapiegruppe in Hamburg nutzen wir den Körper als Instrument, um:
theoretisches Wissen in körperliche Erfahrung zu übersetzen
Erstarrtes wieder ins Fließen zu bringen
den Körper als Tor zum Fühlenden zu nutzen
natürliches Sein (wieder) zu erfahren
Erfahrungen werden dadurch nicht nur verstanden, sondern verkörpert und damit nachhaltig integriert.
Für wen ist die Körperpsychotherapie-Gruppe in Hamburg geeignet?
Die Gruppe richtet sich an Menschen, die sich selbst tiefer erfahren möchten. Sie kann begleitend zu einer Einzeltherapie oder im Anschluss daran genutzt werden, um vom theoretischen Wissen ins praktische Fühlen zu finden.
Wie groß ist die Therapiegruppe in Hamburg und wo und wie oft trifft sie sich?
Die körperorientierte Therapiegruppe ist als Jahresgruppe mit maximal 13 Teilnehmenden angelegt. Wir treffen uns zu zehn vierstündigen Gruppenabenden und zwei Intensiv-Wochenenden in Hamburg-Volksdorf.
Muss ich körperlich fit oder besonders beweglich sein, um an der körperorientierten Therapiegruppe teilzunehmen?
Nein. Die Körperarbeit ist kein Training, sondern eine Form der inneren Achtsamkeit. Alle Übungen werden so angeleitet, dass sie individuell angepasst werden können. Es geht nicht um Leistung, sondern darum, mit dem eigenen Körper freundlich in Kontakt zu treten.
Brauche ich Vorerfahrungen mit Körpertherapie?
Nein. Sie benötigen keine Vorerfahrungen mit Körpertherapie oder Körperpsychotherapie. Hilfreich ist eine grundsätzliche Bereitschaft, sich auf das eigene körperliche Erleben und die Prozessarbeit in der Gruppe einzulassen.
Wie kann ich mich für die Körpertherapie-Gruppe in Hamburg anmelden?
Wenn Sie das Angebot anspricht, können Sie per Telefon Kontakt zu mir aufnehmen. In einem kurzen Vorgespräch können wir alle organisatorischen Fragen klären und ein Erstgespräch vereinbaren, um zu besprechen, ob die Gruppe für Sie aktuell das passende Setting ist.
Warum ist die Anmeldung für ein ganzes Jahr verbindlich?
Körperpsychotherapeutische Gruppenarbeit lebt von Beziehung, Vertrauen und Verlässlichkeit. Wenn Menschen über einen längeren Zeitraum miteinander arbeiten, kann ein zunehmend sicherer gemeinsamer Raum entstehen, in dem auch persönlichere und tiefere Prozesse möglich werden. Die verbindliche Jahresgruppe schafft dafür Kontinuität und einen verlässlichen Rahmen.
Was erwartet mich an den Intensivwochenenden?
Die beiden Intensivwochenenden ermöglichen es, einzelnen körperpsychotherapeutischen Themen mehr Zeit und Tiefe zu geben, als dies an einem vierstündigen Gruppenabend möglich ist. Durch den größeren zeitlichen Raum können sich Körperwahrnehmung, individuelle Prozesse, gemeinsame Erfahrungssequenzen, Begegnung und Integration miteinander verbinden. Zwischen intensiveren Phasen gibt es ausreichend Raum für Pausen, Nachspüren und Erholung.
In meiner Praxis für Körperpsychotherapie und Traumatherapie in Hamburg biete ich Ihnen eine wertschätzende Begleitung und einen geschützten Raum, in dem Wandel und Wachstum achtsam geschehen und Sie sich gut aufgehoben fühlen können. Bei Fragen und Terminwünschen kontaktieren Sie mich gerne.

Körperpsychotherapie und Traumatherapie in Hamburg
Praxis Susanne Marquardt
Voll-Heilpraktikerin für Körperpsychotherapie und Traumatherapie / IFS-Therapeutin
Weidende 7a
22395 Hamburg-Sasel
Telefon: 040 30030558
Mail: mail@susanne-marquardt.com


